KG Niederschleinz

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  • Fläche: 647,02 ha
  • Einwohner HWS: 300
  • Einwohner NWS: 91

 


 

 

 

 

Das Gebiet um Niederschleinz gehörte im 9. Jahrhundert zum Großmährischen Reich und war neben zurückgebliebenen Germanen aus der Völkerwanderungszeit auch von Slawen besiedelt. Im Jahr 906 wurde es von den Magyaren zerstört und in deren Herrschaft einbezogen.


Erst die Mitte des 11. Jahrhunderts brachte eine Änderung, als König Heinrich III. nach einigen siegreichen Feldzügen gegen die Ungarn und Böhmen, die Markgrenze bis zur Thaya und March verschieben konnte. Von dieser Zeit an gehörte unsere Heimat zur damaligen Ostmark.


Die etymologische Deutung des Ortsnamens "Niederschleinz" geht vermutlich auf einen slawischen Personennamen zurück. Wir finden die Bezeichnung für Schleinz (Niederschleinz) in unterschiedlichen Schreibweisen wie Slunc, Slunz, Slunce, Schleuntz, Sluniz, Schleunze oder Sleuntz.


Die frühere Burg, Burgschleinitz, war der Stammsitz des Ministerialengeschletes, der Herren von Schleunz. Erstmals wird "Slunz" in einer Schenkung um 1062 genannt, bei der Marquard von Schleinz (Slunz) als einer der Zeugen fungierte.


 Die Ehrenbürger der ehemaligen selbständigen Gemeinde  (eventuell unvollständig):

Mayer Ferdinand Ehren-Bgm.           Altbürgermeister